Was heisst Permakultur?

Von Aurel Hofmann

Der Begriff Permakultur wurde 1978 von dem australischen Ökologen Bill Mollison und seinem Studenten David Holmgren geprägt und leitet sich von dem englischen «permanent (agri)culture» ab. Es geht also um eine nachhaltige und dauerhafte Kultur. Bei uns im deutschen hört man zum Teil auch den Begriff «für eine Enkel*in gerechte Zukunft». Der Gedanke kann auf verschiedene Bereiche des Lebens angewandt werden, am Verbreitetsten ist er jedoch in der Landwirtschaft.
Gemeint ist damit ein Wirtschaften nach dem Vorbild der Natur, basierend auf natürlichen Kreisläufen und Ökosystemen.

Der österreichische Agrar-Rebell Sepp Holzer nennt folgende grundlegenden Prinzipien der Permakultur:

  • Alle Elemente des Systems stehen miteinander in Wechselwirkung
  • Multifunktionalität: Jedes Element erfüllt mehrere Funktionen und jede Funktion wird von mehreren Elementen getragen
  • Sinnvolle und effiziente Energie Nutzung in jeder Hinsicht, Arbeit mit erneuerbarer Energie
  • Nutzung natürlicher Ressourcen
  • Intensiv genutzte Systeme auf kleinem Raum
  • Nutzung und Mitgestaltung von natürlichen Abläufen und Kreisläufen
  • Förderung und Nutzung von Randeffekten (Schaffung von kleinflächigen Strukturen, die hochproduktiv sind)
  • Vielfalt statt Einfalt

Mehr über Permakultur findet ihr unter https://permakultur.de/was-ist-permakultur/

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.